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Buchara
Die Geschichte, Denkmäler und Fotos der Buchara


Als Ansiedlung war Buchara in den ersten Jahrhunderten unserer Zeitrechnung entstanden. Im 6. Jahrhundert wurde es zur Hauptstadt des frühfeudalistischen Landbesitzes der Oase gleichen Namens. Die Stadt bildete sich neben der noch alteren Zitadelle, als sich jedoch Handel und Gewerbe weiterentwickelten, wuchsen außerhalb der Stadtmauern Vororte empor, die im 8. Jahrhundert zusammen mit der ursprünglichen Stadt durch eine Schutzmauer umfriedet wurden. Spätere Mauerteile, die aus dem 16. Jahrhundert stammen, sind noch erhalten. Buchara besitzt, wenn auch nur wenige, so doch wahrhafte Kleinode der Baukunst aus der vormongolischen Periode. Da ist vor allem das im 9.-10. Jahrhundert entstandene Mausoleum der Samaniden.

An künstlerischer AUS$ruckskraft und konstruktiver Logik ist dieser kleine Bau fürwahr großartig. Sowohl tektonisch als auch in der virtuosen Verwendung der gebrannten Ziegel gehürt es zu den Meisterwerken der Baukunst der Welt. Zum bedeutendsten Bauwerk der Folgezeit wurde das Kaljan-Minarett, das 1127 zusammen mit einer Freitagsmoschee erbaut wurde, die jedoch nicht mehr erhalten ist.

Der wuchtige Schaft des Minaretts hat am Fuße 9 m Durchmesser, verjungt sich ein wenig nach oben und erreicht 46 m Höhe.
Das Minarett beeindruckt nicht nur durch seine majestätische Linienführung und die kunstvolle Mauerung, sondern auch durch seine bautechnische Vollkommenheit. In den 800 Jahren, seit denen es dasteht, hat es keiner Reparatur bedurft. Innerhalb der Stadtmauer von Buchara blieb eine in den Jahren 1119-1120 erbaute Moschee mit einer Dreibogengalerie aus dem 16. Jahrhundert erhalten.Für die schmuckreiche Architektur des 12. Jahrhunderts ist das Südportal der Moschee Magoki-Attari charakteristisch. Sein Dekor zeugt von der Kenntnis erlesener dekorativer Wirkungen. Die wenigen bis zu uns gelangten Baudenkmaler Bucharas aus dem 11. und 12. Jahrhundert legen Kunde ab vom glanzvollen Können der Baumeister jener Zeit und von ihrer subtilen Kunst der Ornamentation.
In der Zeit nach der Mongoleninvasion gab es in Buchara ebenso wie in den anderen Städten Mittelasiens keine wesentliche Bautätigkeit. Erst im nachfolgenden Jahrhundert trat eine Belebung ein. Unter Ulugbek erhielt Buchara eine neue Medrese (1417). Sie ist in jeder Hinsicht charakteristisch für die Architektur dieser Zeit: Klarheit des Grundgedankes, edle Proportionen und verhaltenes Dekor.

Im 16. Jahrhundert wurde Buchara, nachdem die usbekische Dynastie der Scheibaniden zur Macht gelangt war, neuerlich Hauptstadt eines großen mittelasiatischen Staates. Die Stadt wuchs, und neue Mauern wurden errichtet.

Der intensive Ausbau von Buchara begann mit einer Freitagsmoschee, die 1514 neben den Kaljan-Minarett an der Stelle der alten Moschee aus dem 12. Jahrhundert emporwuchs und eines der größten Bauwerke Mittelasiens wurde. Auf der anderen Platzseite baute man 1535-1536 die Medrese Miri-Arab. Zusammen mit der Moschee und dem Minarett bildet sie eines der besten Bauensembles von Buchara. Nach diesem Prinzip der paarweisen Bebauung, "Kosch" genannt, errichtete man ein Medresenpaar: Modari-Khan (1566- 1567) und die des Abdulla-Khan (1588-1590). In der Bauweise der kleinen städtischen Moscheen verquickten sich Elemente der Monumentalbaukunst mit den Volkstraditionen. Beispiele dafür sind die Moscheen Baljand und Chodsha-Sejneddin (16. Jh.). Ihre Innenausgestaltung kann es mit den besten Samarkander Bauwerken des 15. Jahrhunderts aufnehmen.

Beim Ausbau von Buchara im 16. Jahrhundert nahmen Profanbauten; Handelshöfe, Karawansereien und Bäder, einen großen Platz ein. Ohne besondere künstlerische Intentionen, waren sie aUS$rucksvoll durch ihre klaren Formen und die rationelle Konstruktion.

Aus dem 17. Jahrhundert stammt eines der bedeutenden Bauensembles von Buchara rings um das Wasserbecken Ljabi-Chaus. Das älteste dieser Bauwerke, die Medrese Kukeldasch (1568 -1569) ist die größte in Mittelasien. Im Jahre 1620 wurde vor ihr das Wasserbecken Ljabi-chaus angelegt, mit großen Kalksteinplatten ausgelegt und mit Bäumen umpflanzt. Zur selben Zeit baute man an seiner einen Seite eine Moschee und Herberge für Derwische, an der anderen die Medrese Nadir-Diwan-besch. Die Bauwerke am Rande des Wasserspiegels bieten ein effektvolles Bild dar.

Nach der Baumethode "Kosch" verfuhr man auch bei der Errichtung des letzten bedeutenden Gebäudes von Buchara, der Medrese Abdulasis-Khan (1652), indem man sie der Ulugbek-Medrese gegenüberstellte. Obgleich beide Bauten zeitlich durch mehr als zwei Jahrhunderte getrennt sind, bilden sie durch die tektonische Einheitlichkeit ein zusammengehörendes Ganzes. Im 18. Jahrhundert büßte das Baugeschehen in Buchara infolge der politischen Situation seine einstige schöpferische Kraft ein. Die Gebäude und Baukomplexe von Buchara haben städtebaulich eine große Rolle gespielt und bewahren diese heute noch. Die gruppenweise Anordnung in bestimmter Zusammenstellung steigerte ihre künstlerische Wirkung und formte die Plätze und Hauptstraßen der Stadt. Darin besteht die unvergöngliche Bedeutung der Bauensembles von Buchara. Jetzt restauriert, gelangen sie zu einem neuen Leben und bilden einen unabdingbaren Bestandteil des heutigen Stadtbildes.

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  • Pinturas de Bukhara
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